
about
Die Story
Picco B. ist so ein Typ, der weiß, wie man Groove mit Gefühl verbindet – und das schon ziemlich lange. Seit 2006 steht er regelmäßig in Clubs und auf Events quer durch Deutschland. NRW, Berlin, Hamburg? Klar. Aber sein Sound hat ihn auch schon nach Polen, Österreich, in die Niederlande und sogar bis nach Mallorca getragen. DJ-Reisepass also gut gefüllt.
Angefangen hat alles schon um die Jahrtausendwende. Damals mit Techno und Trance, ordentlich beeinflusst von Cosmic Gate und den legendären Loveparade-Hymnen. Mit den ersten öffentlichen Auftritten kam dann die Erkenntnis: Techno nice, Trance cool – aber House? Viel mehr Gefühl, mehr Groove, mehr Leute auf dem Floor. Also Soundwechsel. Und der hat gesessen.
Über die Jahre hat Picco B. seinen ganz eigenen Stil geschliffen: House mit ordentlich Funk im Blut, Deep- und Disco-Vibes aus den 70ern bis 2000ern, aber immer mit einem modernen elektronischen Push. Oldschool-Flair trifft Druck von heute. Und ganz wichtig: Er spielt nicht einfach das, was alle spielen. Gleiche Versionen wie andere DJs? Lieber eigene Edits, eigene Ideen – Hauptsache, die Leute fühlen den Vibe. Sein Spielfeld nennt er heute selbst „Funky–Deep–Disco–Tech-House“. Klingt fancy, fühlt sich aber einfach gut an: treibend, warm, detailverliebt – Musik, die dich mitnimmt, ohne dich anzuschreien.
Neben eigenen Eventreihen wie DISCOLOVER’s und FIRST FRIDAY in seiner Heimat Essen, standen auch größere Bühnen auf dem Plan: World Club Dome, Luft & Liebe Festival, SMAG Sundance – alles dabei. Außerdem hat er sich schon die Bühne mit Szenegrößen wie Tom Novy, Milk & Sugar, Phil Fuldner oder dem unvergessenen Erick Morillo geteilt. Für Plastik Funk war er jahrelang als Support-DJ auf der „Plastik Funk Taktik“ unterwegs – unter anderem in der Nachresidenz Düsseldorf.
Produzieren? War lange nicht relevant. „Mir fehlt das Know-how und die Geduld“, so damals. Ganz untätig war er trotzdem nie: Von 2010 bis 2014 arbeitete er mit Marcus Schleickmann zusammen (heute Teil von Extravagance SL). Eine daraus entstandene Single „Something Like Sshhh“, inklusive Remixen von Jerome Ferry und Francesc Santis – wurde auf Voch Records released. Damals noch unter dem Alias Sorrx Enderson.
2024 kam dann der Wendepunkt: Genervt von austauschbarer Musik und schlechten Covern beschloss Picco B., ein eigenes Tonstudio zu bauen. Heute betreibt er gemeinsam mit seinem Freund, Musikproduzenten und Ausnahme-Pianisten André Fuckert das "Discolover Studio Rü". Sein Motto: „Bevor ich Stunden damit verbringe, irgendwelche Versionen zu suchen, mache ich lieber meine eigene Musik. Jetzt ist es Zeit für eigene Musik.“
Und genau das passiert jetzt. Eigene Edits, eigene Produktionen – der Fokus liegt klar auf eigenem Sound. Die großen Bühnen bleiben dabei weiterhin das Ziel. Das "Discolover Studio Rü" ist in erster Linie ein Ort für elektronische Musik und für entspanntes, konzentriertes Arbeiten. Aber es kann auch mehr: Hier werden unter anderem Demos für deutschsprachige Artists produziert, Teilnehmer von DSDS vorbereitet oder sogar Kinderlieder für ein Label vorproduziert.
Kurz gesagt: Picco B. ist keiner, der stehen bleibt. Er entwickelt sich weiter, bleibt neugierig – und sorgt dafür, dass der Groove immer ein bisschen persönlicher klingt.
